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Französisch ist die Nationalsprache in Frankreich und wird vorallem in Belgien, in der französischen Schweiz, in Luxemburg, Monaco und in den ehemaligen französischen Kolonialgebieten gesprochen. In Kanada existiert eine starke französischsprachige Minderheit von Nachkommen französischer Kolonisten.
Weltweit verwenden rund 80 Millionen Menschen Französisch als Primärsprache, weitere 115 Millionen Menschen als Sekundärsprache. Durch seine historische Rolle als Kultur-, Handels- und Verkehrssprache, sowie als Sprache der Diplomatie und des internationalen Rechts, gilt Französisch auch heute noch als eine der grossen Weltsprachen.
Der Ursprung des Französischen ist, wie bei anderen romanischen Sprachen, die lateinische Volkssprache, in diesem Fall aus dem nördlich der Loire gesprochenen Vulgärlatein. Seit der Entstehung germanischer Reiche auf gallischem Boden wurde die sprachliche Differenzierung zwischen dem Norden und dem Süden noch gefördert.
In der Zeit Ludwigs XIV. erreichte der Einfluss des Französischen in Europa seinen Höhepunkt: Französisch war als internationale Sprache Europas nicht nur Diplomaten- und Wissenschaftssprache, sondern auch Sprache des gesellschaftlichen Umgangs.
Im 17. Jahrhundert hatte sich das Französische im Wesentlichen zu der heute bekannten Form entwickelt. Die französische Sprache, die im 16. und 17. Jahrhundert Latein als Sprache der internationalen Kommunikation in Europa abgelöst hat, ist noch heute eine wichtige internationale Verkehrssprache und eine der Arbeitssprachen des Sekretariats der UN (United Nations / Vereinte Nationen).
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